Eine Woche voller Sport, Spass und guter Stimmung
In der zweiten Schulwoche tauschten wir, die Klasse 3b, das Schulzimmer gegen Yverdon-les-Bains und den Neuenburgersee. Nach der Anreise am Montag erkundeten wir bei einem gemütlichen Spaziergang zunächst unsere neue Umgebung.
Am Dienstag ging es bereits etwas höher hinaus. Eine Wanderung führte uns auf den Le Chasseron, wo wir mit einer grossartigen Aussicht belohnt wurden. Zurück in Yverdon sorgte ein Sprung in den Neuenburgersee für die wohlverdiente Abkühlung.
Der Mittwoch stand ganz im Zeichen von Ballgefühl und Sommerwetter. Am Morgen wurde beim Minigolf um jeden Schlag gekämpft, bevor wir den Nachmittag wiederum am See verbrachten.
Am Donnerstag ging es in den Kletterpark. Auf den verschiedenen Parcours zwischen den Bäumen waren Geschick, Schwindelfreiheit und manchmal auch etwas Überwindung gefragt. Den perfekten Abschluss des Tages bildete am Abend das gemeinsame Schauen des St. Gallen-Matches.
Auch zwischen den Programmpunkten wurde es nie langweilig. Kaum war etwas freie Zeit vorhanden, wurde der Volleyball hervorgeholt. Dazu wurde viel gelacht und erstaunlich oft gesungen.
Besonders schön war der tolle Klassengeist, den die 3b während der ganzen Woche zeigte. So bleibt ein abwechslungsreiches Lager mit vielen schönen und lustigen Erinnerungen und vermutlich auch dem einen oder anderen Ohrwurm in Erinnerung.
Tout va bien à Sion
Sommerlager, 3e OZ Mühlizelg
Montag: Wir haben uns um 8:30 Uhr am Bahnhof getroffen. Nachdem wir in den Zug gestiegen sind, durften wir auch gleich wieder aussteigen. Grund: Fahrwerkstörung. Also hat sich unsere Anreise um 1h verlängert und im strömenden Regen sind wir am frühen Nachmittag in Sion angekommen. Mit einer Schnitzeljagd haben wir uns in unserem Französisch geübt und das Wallis näher kennengelernt. Danach ging es zum Campingplatz, wo wir unsere Safarizelte bezogen und unsere Koffer ausgepackt haben. Jeden Abend war eine Gruppe fürs Einkaufen und Kochen zuständig. Heute gab es Salat und Safranrisotto. Am Abend spielten wir noch ein Geländespiel, bei dem unsere Fitness und etwas Glück gefragt waren. Nach dem Dessert fielen wir müde ins Bett.
Dienstag: Wir sind um 8:00 Uhr aufgestanden und haben gefrühstückt. Nach dem Frühstück mussten wir uns bereit machen für die lange Wanderung, die wir vor uns hatten. Entlang eines Suonenwegs (=historische Wasserleitung) sind wir drei Stunden durch die Weinberge gewandert. Es war sehr anstrengend. Am Schluss wurden wir mit Booten durch einen der grössten unterirdischen Seen Europas gegondelt. Das Wasser war atemberaubend und es war sehr schön kühl in der Höhle. Zum Abendessen gab es leckere Fajitas. Es folgte ein bunter Spieleabend und um 22Uhr ging es ins Bett.
Mittwoch: Am 7:45 wurden wir geweckt. Um 8:00 Uhr gab es Frühstück. Es stand ein Tag auf dem Camping auf dem Programm. Baden, Fussball spielen, Stand Up Paddling und Eis essen standen auf dem Programm. Die Kochgruppe verwöhnte uns mit Cinque Pi und Himbeer-Tiramisu. Die Essensreste wurden anderen Campingplatzbewohnern angeboten. Nach einer Partie Minigolf war auch schon wieder Nachtruhe.
Donnerstag: Am Donnerstag sind wir um 8.00 Uhr aufgestanden und haben gefrühstückt wie jeden Tag. Nach dem Frühstück haben wir die Stadt besichtigt. Wir sahen viele schöne Burgen, Türme und Kirchen. Nach der Besichtigung hatten wir 1hFreizeit. Um 12.00 Uhr mussten wir uns bei Migros wieder besammeln und wir konnten für 7Fr. unser Mittagessen einkaufen. Einzige Bedingung war mindestens eine Frucht oder ein Gemüse. Als wir gegessen und eingekauft haben sind wir mit dem Bus zum RealFly gefahren. In einem Windkanal konnten wir den begleitet von einem Profi für zwei Minuten den freien Fall simulieren. Es war sehr lustig zuzuschauen und zu fliegen. Dann stand ein Walliserabend bevor. Wegen des schlechten Wetters waren wir für einmal nicht draussen, sondern im Aufenthaltsraum des Campings. Zum Abendessen gab es Aprikosen-Sushi (yummy), Raclette und zum Dessert Crêpes. Ein abenteuerlicher Tag ging zu Ende und zufrieden löschten wir die Lichter.
Freitag: Heute morgen konnten wir bis um 8Uhr ausschlafen. Wir haben gefrühstückt und unsere Teller abgewaschen. Wir hatten dann noch Zeit unsere Koffer fertig zu packen und das Zelt zu putzen. Danach gab es einen Lottomatch. Die Gewinner haben kleine Geschenke bekommen, wie Brötli in der Schule oder gratis Getränke am Jahrmarkt. Die Heimreise verlief reibungslos und um 16Uhr sind wir erschöpft, aber zufrieden, in St.Gallen angekommen. Alle freuten sich jetzt auf die Familie und vor allem aufs Bett.